Die Region Marche

Die Region Marche liegt im Zentrum Italiens am adriatischen Meer. Mit etwas mehr als 1,5 Millionen Einwohner, unter der Verwaltung von fünf Provinzkreisen mit der Hauptstadt Ancona, PesaroUrbino, Fermo, Ascoli Piceno und Macerata, ist die Region Marche die einzige Region Italiens, die mit dem Plural, le Marche, genannt wird. Aufgrund ihrer geographischen Lage schon immer als „Tor des Orients“ bezeichnet, charakterisiert sich durch die Ansiedlung kleiner Ortschaften, die überwiegend weniger als fünftausend Einwohner zählen.

Landschaftlich geprägt von der Appenninienkette,die sanft über parallele Täler bis zum Meer ausweiten, die traumhaft schöne Region Marche ist auch das gebürtige Heimatland berühmter Persönlichkeiten der italienischen Kunstund Kulturgeschichte: Giacomo Leopardi und Raffaello, Giovan Battista Pergolesi und Gioacchino Rossini, Gaspare Spontini und Padre Matteo Ricci und der in Jesi geborene Federico II.

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    Gradara

    Die Burg von Gradara und ihre Stadtmauer sind eine der best erhaltenen mittelalterlichen Strukturen Italiens. Die Festung wird von zwei Mauerringen geschützt, (der äussere erstreckt sich über fast 800 Meter) Somit gilt diese Struktur unter dem historischen und architektonischen Gesichtspunkt als sehr bedeutungsvoll. Der Hauptwachturm überragt mit seiner Höhe das gesamte Tal. Die günstige Lage hat schon immer dazu beigetragen, dass Gradara ein Kreuzweg für Menschen und Handel darstellte. Die Festung wurde im Mittelalter wichtiger Schauplatz von Konflikten zwischen Papsttum und der Fürstenhäuser der Regionen Marken und EmiliaRomagna und der Dichter Dante verewigt in seine Versen die Liebesgeschichte zwischen Paolo und Francesca, Inferno Canto V, die sich hier abspielte.
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    Frasassi

    Die unterirdischen Kalksteinhöhlen von Frasassi befinden sich im Gebiet der Gemeinde von Genga, Kreisstadt von Ancona. Das Höhlenkomplex gehört zum Regionalpark der Gola Rossa und Frasassi und besteht aus einer Reihe von Höhlen. Die erste, die sogenannte Abisso Ancona, erreicht eine Dimension von 180x120 m. und eine Höhe von 200 m. Sie ist so groß (über 2 Millionen Kubikmeter) dass der Mailänder Dom hinein passen würde. Seit 1972 stehen sie unter dem Naturschutz der FrasassiGenossenschaft, die von der Gemeinde Genga und der Provinz Ancona gegündet wurde, mir der Objektiv den Schutz und die Verwertung der Höhlenkomplex für wissenschaftliche und touristischen Zwecke zu gewährleisten.
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    Ancona

    Eine der wichtigsten Hafenstadt Italiens am adriatischen Meer ist Ancona, die Hauptstadt der Region. Wichtige Kunststadt, eine Geschichte die über tausend Jahre umfasst und einen hochinteressanten Stadtkern mit wichtigen Denkmäler, ist Ancona die am wichtigsten wirtschaftlich entwickelte Stadt der Region und die größte am Umfang und Einwohnerzahl. Zum Meer hinaustreckend, dehnt sich die Stadt auf einen ellenbogenförmigen Hügel aus, der als Schutz dem größten Naturhafen der mitteladriatischen Küste dient. Die Griechen aus Siracusa, die die Stadt im Jahre 387 v.Christus gründeten, nannten sie „Ankón“ die im griechischen “Ellenbogen” bedeutet. Die griechische Abstammung ist auch in dem Beinamen „Dorische Stadt“ mit dem sie bekannt wurde, erkenntlich.
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    Jesi

    Ist eine Stadt die eine lange und wichtige Tradition an industriellen Ansiedlungen besitzt, aus diesem Grund wurde sie bereits Ende des achtzehnten Jahrhunderts als die „Mailand der Marche“ bezeichnet. Zeuge ihrer prachtvollen Vergangenheit ist der guterhaltene Stadtkern, in dem sich bedeutende Denkmäler befinden und eine fast unberührte Stadtmauer aus dem XVJahrhundert. Seit dem Mittelalter gehört sie zu eine der wichtigsten und lebhaftesten Stadt der Region. Sie ist in der Reihenfolge die drittgrößte Stadt der Provinz von Ancona nach Senigallia.
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    Corinaldo

    Corinaldo, klein aber faszinierender Ort, Geburtshaus der heiligen Maria Goretti, liegt auf dem grünen Hügel der Region, wenige Kilometer von Senigallia entfernt. Geschützt von einem spektakulären Mauergürtel, reich an Kunst und Tradition, Glaube und Kultur…ist der ideale Ort um einen Ausflug im Innenland zu unternehmen. Es wurde mehrmals mit der „orangenen Fahne“ des italienischen Toouring Club gepreist und auf Grund seiner Lebensqualität und Umweltschutz mit der „grünen Landwirtschaftsfahne“ ausgezeichnet. Im Jahr 2007 wurde Corinaldo zur „schönsten Burg Italiens“ gewählt.
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    Urbino

    Urbino war eine der bedeutendsten und bekanntesten Stadt der italienischen Renaissance. Wegen seiner Kulturgeschichte und der besonderen Architektur wurde der historische Stadtkern im Jahr 1988 von Unesco zum Weltkulturerbe ernannt. Die römische Stadt Urvinum Metaurense verwandelt sich im 6. Jahrhundert in der Zeit des Gotenkrieges zu einer wichtigen strategischen Festung. Nach dem Gotenkrieg wurde sie später im Jahr 538 von der Bizantinen Belisario erobert und mehrmals vom Historiker Procopio in seinen Schriften erwähnt. Die Longobarden und die Franken dominierten abwechselnd die Stadt, bis der Frankenkönig Pipino sie an den Kirchenstaat verschenkte. Die Stadt erlebte eine Blütezeit durch die Selbstverwaltungsreform und die Unabhängigkeitsbewegung die ausdrücklich ihre Geschichte prägten, bis zum Jahr 1200, als sie unter der Herrschaft der Mächtigen fiel, die sich im Nachbarstaat von Montefeltro gegenseitig bekämpften.

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